Test: Waschmaschine Frontlader von Siemens

Samsung ist ein südkoreanischer Hersteller von zahlreichen Produkten für den Haushalt. Ob im Wasch- und Trocknen-Bereich, Staubsauger oder sogar Hi-Fi-Geräte, der Großkonzern stellt eigentlich fast alles her und die Geräte sind gar nicht mal so schlecht. Deshalb haben wir uns im Waschmaschinen-Test die Samsung angeschaut. Sie hat ein Fassungsvermögen von 10 Kilogramm.

Gefrierschrank_73Der Look

Das Ding ist einfach riesig. 10 Kilogramm Wäsche benötigen auch ein riesiges Bullauge und das ist wirklich verdammt groß.

Überhaupt hat Samsung meist überdurchschnittlich große Bullaugen, fällt Testern auf. Immerhin kann man dann bequem den Wäschekorb daran halten und dicke Handtücher und Bettlaken direkt aus dem Korb hineinschieben, meinen Tester.

Im oberen Frontbereich sind die Bedienelemente zu finden. Fragt sich nur welche? Es gibt ein großes High Tech Display, das sogar Denim anzeigen kann, Temperatur, Schleuderzahl und Zeitanzeigen. Da muss man erst einmal nachlesen, wie das Gerät wirklich funktioniert.

Trotzdem löst die Samsung Begeisterung aus. Anscheinend ist es ein Touch-Screen. Da der Hersteller auch HiFi-Geräte und Computer und Handies herstellt, wird das dann auch halten, wird vermutet. Zwei weitere Tasten, eine für An- und Aus und ein Pause-Schalter runden dann den Bedienbereich ab.

Gefrierschrank_76Technische Details

  • Abmessungen: Was riesig ausschaut, ist das Bullauge, dass das Gerät optisch irgendwie größer macht. Die Samsung hat jedoch die durchaus eine normale Waschmaschinengröße: 68,7 x 59,8 x 84,5 cm
  • Mit A+++ ist das Gerät ein Stromsparer – aber benötigt so wenig, dass einige Miele-Gerät im Vergleich dazu total versagen. Die Samsung hat einen Jahresstromverbrauch von 112 Kilowatt. Das ergibt bei einem Kilowattstundenpreis von 28 Cent nur 31,36 Euro.
  • Lautstärke: 46 Dezibel im Waschgang und 72 beim Schleudern.
  • Der Jahresverbrauch an Wasser liegt etwas unter 12.000 Liter Wasser.

Vorteile

Über das LCD Touchscreen Panel werden die Programme aktiviert. Dazu gehört auch das Schnellprogramm, das innerhalb einer Stunde die Wäsche optimal waschen kann.

Mithilfe der WiFi-Technologie lässt sich die Waschmaschine nicht nur aus der Ferne starten, sondern auch die Software updaten.

Gewöhnungsbedürftig ist, dass es keinen normalen Waschpulverbereich gibt, sondern der sich im Bullaugenbereich befindet. Jeder Bereich ist einzeln aktivierbar. Auch besteht die Möglichkeit die Unterschiede von Flüssigwaschmittel und Pulver einzugeben oder ob Weichspüler genutzt werden soll oder nicht. Den Rest macht die Maschine dann alleine und holt sich so viel, wie gebraucht wird. Die Testsieger kannst Du dir im Test der Waschmaschine angucken, wobei hier Modelle von Siemens, Beko und Gorenje ausgewiesen werden.

Nachteile

Einige Anwender stellten fest, dass nicht jedes Programm 10 Kilogramm waschen kann. Man muss sich also die Bedienungsanleitung genau durchlesen. Das ist jedoch bei vielen Waschmaschinen so. Lesen Sie sich diese vor Kauf besser durch.